Wir sind eingebettet in ein lebendes Universum. Selbst diejenigen unter euch, die nicht daran glauben (oder nicht die Erfahrung gemacht haben), daß alles beseelt ist, müssen eingestehen, daß zumindest Pflanzen (Tiere ohnehin) empfindlich auf Ereignisse reagieren, die sie bedrohen. Spätestens die Tatsache, daß Pflanzen sterben, wenn sie nicht gegossen werden, ist Beweis genug, finde ich.

Ich starte heute eine Artikelserie zum Thema Konsens-Realität. Die Kurzdefinition dieses Begriffs fasse ich so:

(Unter Konsens-Realität) versteht man die Gesamtheit dessen, was die Allgemeinheit als „Realität“ versteht. Diese Realität ist seit einigen Jahrzehnten stark materialistisch geprägt; ihrer Ansicht nach gibt es weder eine Seele, noch Geistwesen, noch Götter, noch Energien, die wir Menschen beeinflussen oder steuern können.

Wir haben uns bereits angesehen, was passiert, wenn wir die „Weisheiten“ der Konsens-Realität beiseite lassen und so handeln, als wüßten wir nichts über die vermeintlichen Eigenschaften der Welt.

Heute geben wir unseren Experimenten eine Struktur. Beginnen wir… am Anfang.

Fast alle Systeme, die sich mit Veränderung oder Erforschung der Konsens-Realität befassen, bauen auf Konzepten auf, die einander stark ähnlich sind. Wichtig: Faßt diese Konzepte NICHT als theoretische Konstrukte auf, sondern stellt für euch persönlich fest, durch aktives Experimentieren, ob sie wahr oder falsch sind. Ein wahres Konzept gilt für uns automatisch als real.

Das Ganze ist verschlüsselt in jedem seiner Bestandteile zu finden — „Wie oben, so unten“, lautet die alte Weisheit.

Alles hängt miteinander zusammen, und alle Bestandteile haben Anteil an einem einzigen Bewußtsein.

Das Ganze organisiert und ordnet sich selbst, und die Evolution aller Formen wird von ähnlichen Prinzipien bestimmt.

Mit trainierter und zielgerichteter Willenskraft können wir Veränderungen auf unterschiedlichen Stufen der Organisiertheit bewirken (Wahrscheinlichkeit > Möglichkeit).

Veränderung ist die einzige Konstante.

Das Ganze ist größer als die Summe seiner Einzelteile.

Unsere Überzeugungen bestimmen die Grenzen der Erfahrungen, die wir machen können.

Die „Alltagsrealität“ ist nicht die Grenze unserer Erfahrung — wenn wir veränderte Bewußtseinszustände einnehmen, erfahren wir andere Wirklichkeiten.

Die Wesen, denen wir in unseren Erlebnissen dieser anderen Wirklichkeiten begegnen, sind in diesen Wirklichkeiten real. Ihre relative Existenz oder Nicht-Existenz anzuzweifeln tut nichts zur Sache, weil sich das Universum so verhält, als seien sie real.

Die Fähigkeit, Konsens-Realität zu erforschen und zu verändern, hat ihren Ursprung in einer transformativen Reise nach Innen.

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