Erfolgreiche Magie = Projektplanung plus Magie plus aktives Handeln

Norbert Matausch Landshut Seminare Persönlichkeitstraining

Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso richtig große Wünsche nur sehr selten in Erfüllung gehen, auch wenn Sie mit allerlei magischen Methoden (dazu gehört auch Beten) nachhelfen? Im Gegensatz dazu klappt es bei den kleinen Dingen grundsätzlich erstmal besser – als Beispiel sei das Parkplatz-Wünschen genannt, das mittlerweile selbst okkult-unbeleckte Zeitgenossen anwenden.

In diesem Artikel gehe ich auf die Faktoren ein, die wir beeinflussen können, um Magie erfolgreicher zu machen.

Ereignisse mit geringer Wahrscheinlichkeit sind ungünstiger für unsere Pläne als Ereignisse mit höherer Wahrscheinlichkeit.

Ihr Traum ist in aller Regel ein Wunsch, der eine relativ geringe Chance hat, einzutreten. Beispielsweise, wenn Sie in einer Villa am Meer wohnen wollen, aber jetzt gerade als Bäckereifachangestellte in der hessischen Provinz arbeiten. Für sich alleine genommen ist die Villa am Meer ein “Ereignis mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit”.

Magie, vor allem greifbare Ergebnismagie (wo es um materielle Dinge geht), ist grundsätzlich eine Steigerung der Wahrscheinlichkeit, nicht mehr und nicht weniger.

Ihre Villa am Meer hat eine geschätzte Eintrittswahrscheinlichkeit von, sagen wir, fünf Prozent. Selbst wenn Ihre Magie richtig gut knallt, verdoppeln sich Ihre Chancen — auf zehn Prozent. Das ist nicht der Rede wert.

Wir brauchen also eine Möglichkeit, aus dem Ereignis mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit ein Ereignis mit höherer Eintrittswahrscheinlichkeit zu machen. Und genau hier kommt die Projektplanung ins Spiel.

Projektplanung: macht aus einem riesigen Ziel viele kleine

Wie das alte Zen-Sprichwort, demzufolge auch die größte Reise mit dem ersten Schritt unter unseren Füßen beginnt, machen wir uns jetzt daran, unseren Traum in viele kleine Schritte einzuteilen. Der Vorteil:

Wir machen aus einem Ziel mit geringen Erfolgschancen viele kleine Zwischenziele mit jeweils höheren Erfolgschancen.

Dazu teilen wir den Weg zu unserem Ziel in kleine Einheiten ein. In unserem Beispiel könnte das sein:

  1. Menschen kennenlernen, die Menschen kennen, die sich in der Immobilienbranche auskennen
  2. Informationen über Traumhäuser einholen
  3. Informationen über Zwangsversteigerungen einholen
  4. Häuser besichtigen, um uns wirklich über unsere Vorstellungen klarzuwerden UND um uns in die richtige Schwingung zu bringen
  5. Möglichkeiten finden, um dauerhaft mehr Einkommen zu generieren (Webshops, Nebenjobs, Business-Partnerschaften, usw)
  6. günstige Kredite finden
    usw

Wenn wir uns jetzt die einzelnen Erfolgschancen der Teilschritte ansehen, sind die einzeln mit Sicherheit höher als die anfängliche Gesamtchance von fünf Prozent.

Lassen Sie sich Zeit bei der Formulierung der einzelnen Teilschritte. Überprüfen Sie sorgfältig, ob die Teilschritte realistisch genug gewählt sind. Denken Sie dran, wirksame Magie ist kein Tolkiensches Fantasy-Spektakel, sondern tritt als “Zufall”, als Synchronizität, in Ihr Leben.

Und jetzt kommt die Magie ins Spiel.

Suchen Sie sich jetzt Ihre Projektmannschaft zusammen. Darunter verstehe ich alle Geister, Heiligen und/oder Götter, die Ihnen beim Erreichen der Teilziele helfen können. Es gibt Online und in gedruckter Form tausende von Seiten, die Ihre Fragen beantworten werden. Zur Mannschaft gehören aber natürlich auch Sigillen oder andere Zauberformen.

Machen Sie sich mit den einzelnen Wesenheiten intensiv vertraut. Manche Götter oder Dämonen haben es gar nicht gern, wenn sie mit anderen zusammenarbeiten müssen (oder wenn Sie sie in ein Team stecken wollen, in dem andere Wesen sind, mit denen sie sich nicht verstehen).

Planen Sie für jeden einzelnen Teilschritt, den Sie festgelegt haben, ein Ritual, in dem sie mit den Wesen und Zauberformen arbeiten, die sie vorher recherchiert haben.

Schreiben Sie zu jedem Teilziel das zugehörige Ritual. Dies ist ihr Magischer Projektplan.

Qualitätsprüfung

Kein Projekt ohne Qualitätsprüfung. Bevor Sie sich ans Werk machen, kopieren Sie Ihren Projektplan und löschen Sie aus der kopierten Fassung alle Rituale und anderen magischen Aktivitäten raus. Dann legen Sie diesen Plan einem vertrauten Menschen vor. Wenn er den Plan versteht, haben Sie ihn richtig gemacht. Wenn nicht, bitte ich Sie, ihn so lange zu überarbeiten, bis Ihr Vertrauter ihn versteht.

Ein Magischer Projektplan, der beispielsweise lautet:

1) Evokation von St. Petrus
2) Immobilienanzeigen sammeln
3) St. Petrus bringt mir das beste Haus

würde nach der Streichung der magischen Aktivitäten also lauten:

2) Immobilienanzeigen sammeln

Daß dieser “Projektplan” nie und nimmer zur Erfüllung des Villa-Wunsches führt, ist klar.

Vorherige Qualitätsprüfung Ihres Planes ist wichtig. Weil Sie damit verhindern, daß Sie sich “auf die Magie” verlassen und selbst nichts mehr tun. DAS ist der Grund, warum “The Secret” bei großen Dingen nicht funktioniert, und bloße Visualisierung und Affirmationen übrigens auch nicht. Tappen Sie nicht in diese Falle. Erfolgreiche Magie ist Projektplanung plus Magie – UND AKTIVES HANDELN.

Und jetzt: Der Spaß beginnt.

Sie haben alle Fakten und Materialien beisammen. Sie haben einen Magischen Projektplan, der auch bei Wegfall des Wortes “Magischen” noch praktikabel ist. Legen Sie los. Und viel Glück!

Spiritualität: Was wirklich was taugt

Wißt ihr, ich bin seit etwas mehr als 30 Jahren in der spirituellen „Szene“ involviert; sowohl als Schüler als auch als Lehrer. Ich war in vielen verschiedenen Schulen aktiv, Nordisches/Germanisches Heidentum, philosophischer Daoismus, Zen, Westlicher Zen und Magick (das echte Ding mit einem ‚ck‘), Hinduismus, Volkschristentum, Dudeismus, Buddhismus (Dharma Punx FTW!) und Stoizismus.

Wenn die Sonne scheint, funktioniert jedes System perfekt. Keine Probleme, kein Nageltest, sozusagen. Alles sieht gut aus, wenn es nicht regnet.

Aber in den dunkelsten, dunkelsten Zeiten meines Lebens, in Leben-oder-Tod-Situationen, was mir da geholfen hat, waren genau zwei Dinge: Magie und Dudeismus / Daoismus.

Magie – weil sie mir hilft, Wahrscheinlichkeiten zu verschieben, die Chancen zu vergrößern, die Waage zu meinen Gunsten anzustoßen. Und Magie, weil sie mir hilft, ganz nahe an Götter und andere körperlose Wesen zu kommen. Was sehr hilfreich ist, um es gelinde auszudrücken.

Dudeismus – weil er mir Bodenhaftung gibt, mich sagen läßt: „Weißt du was, Schicksal / Gott / Götter? Fickt euch, euch alle. Ich bleibe hier, und ich werde tun, was mir hilft, daß es wieder besser wird. „Ich kann mir über diesen Scheiß keine Sorgen machen. Das Leben geht weiter, Mann.“

Warum schreibe ich das?

Weil unsere Zwillingsmädchen (2 Jahre) heute seit 7 Stunden schreien, weinen, beißen und kratzen. Seit. Sieben. Verfickten. Stunden. Das passiert sehr oft. Und nichts, keine Strategie, kein psychologischer Trick, kein verdammtes Nichts, hilft. Außer Magie, um mich zu erden und zu sehen, dass es sinnlos und herzlos ist, zu überreagieren, und Dudeismus, weil ich akzeptieren muss, daß das Trotzalter tatsächlich eine schreckliche Phase im Leben unserer Kinder ist.

Danke fürs Zuhören.